« | Home | »

Wo bleibt der Ulrike-Meinhof-Verdienstorden?

von Jens Peter Paul | 20. Oktober 2011

Wer Deutschland und seine Freiheitlich-Demokratische Grundordnung fundamental erschüttern wollte, der ging früher zur RAF oder zum Kommunistischen Bund Westdeutschland. Erfreulicher Weise scheiterten deren Pläne kläglich. Für Verfassungsfeinde aller Art mußte deshalb eine schlagkräftigere Alternative her – und siehe da: Sie bot sich unverhofft, aber um so listiger in Form einer Schwarz-Gelben Koalition.

Was RAF und KBW in Jahrzehnten nicht gelang, vollbrachten CDU/CSU/FDP innerhalb von 24 Monaten. Hier eine erste, keineswegs vollständige Erfolgsbilanz:

1. Währungssystem ruiniert; Euro- und Rentenguthaben demnächst wertlos.
2. Wehrpflicht putschartig eingestampft, Bundeswehr kaputtreformiert.
3. Stabilität der Energieversorgung par ordre de Mutti ausgesetzt.
4. West-Orientierung der Außenpolitik inkl. NATO zur Disposition gestellt.
5. Marktwirtschaft ersetzt durch verantwortungsfreien Banken-Sozialismus.
6. Irreführung des Bundestags als Regelfall; Widerstand wird niedergebrüllt.
7. Verwandlung von Freundschaft in Haß zwischen EU-Mitgliedsländern.
8. Verlust jeglicher Kontrolle über Staatstrojaner mit unabsehbaren Folgen.

Diese „bürgerliche“ Regierung hat sich den Ulrike-Meinhof-Verdienstorden mit Palästinenserfeudel und Maschinenpistole redlich verdient. Daß entsprechende Glückwunschtelegramme bisher ausblieben, liegt allein daran, daß das Postamt Hölle kürzlich im Zuge von „Rationalisierungsmaßnahmen“ geschlossen wurde.

Topics: Allgemein | Keine Kommentare »

Einen Kommentar schreiben

du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.