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Weitere Quittung für Wowereits Ignoranz

von Jens Peter Paul | 1. Dezember 2009

Für Klaus Wowereit kommt es zur Zeit knüppeldick. Und es geschieht ihm recht. Der Nichtregierende Bürgermeister erhält Stück für Stück die Quittungen für seine ignorante, wurschtige, stellenweise sogar zynische Art des Umgangs mit Macht und Bevölkerung.

Daß ihm heute nach mehreren Niederlagen im Abgeordnetenhaus ausgerechnet die Kirchen per Verfassungsgerichtsurteil den nächsten Gong verpassten, ist eine angemessene Revanche für sein unmögliches Verhalten vor, während und nach der Volksabstimmung um den Religionsunterricht an den Berliner Schulen, als er nicht einmal annäherend begreifen wollte, worum es im Kern ging.

Man muß sich das vorstellen: Eine Allianz aus Volkskirchen, Gewerkschaften, CSU- und Grünen-Poliktikern und – nun – Verfassungsrichtern muß einem angeblich linken Senatschef klarmachen, daß es tatsächlich noch höhere Werte gibt als Kommerz und Umsatzförderung. Verkehrte Welt.

Wowereits Wertesystem, soweit in Fragmenten vorhanden, ist komplett daneben und damit langsam politikuntauglich. Inzwischen sogar, auch bedingt durch die West-Zuzüge aus den vergangenen 15 Jahren,  im (inzwischen gar nicht mehr so?) kirchenfernen Berlin. Die SPD sollte diesen Mann nicht länger als Hoffnungsträger sehen, sondern im eigenen Interesse auf Distanz halten. 

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