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Zwangsumleitung von Vanity Fair zu Vogue

von Jens Peter Paul | 2. März 2009

Absender: Condé Nast Verlag GmbH, Karlstraße 23, 80333 München

Datum: 26. Februar 2009

„Sehr geehrte Frau T….

die deutsche Ausgabe von Vanity Fair ist mit Nr. 9/09 vom 19.2.2009 zum letzten Mal erschienen.

Wir bedauern diesen Schritt sehr, denn wir haben die deutsche Vanity Fair mit Herzblut entwickelt und eingeführt. Angesichts der sehr schlechten Wirtschaftslage können wir den Titel jedoch leider nicht weiterführen.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse an Vanity Fair und die Bestellung eines Abonnements. Als Ausgleich für die noch fehlenden Hefte haben wir veranlaßt, daß Sie im Wert Ihres Restguthabens Ausgaben unserer monatlichen Zeitschrift Vogue erhalten. Die erste Vogue erhalten Sie Mitte März.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen gern unser Serviceteam, telefonisch unter 01805 1250 5524 oder per E-Mail an vanityfair @burdadirect.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Vanity Fair Kundenservice“

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Ergänzung vom 20. März 2009:

Antwort der ZENIT Pressevertrieb GmbH drei Wochen später: „Da Sie das Abonnement bereits bezahlt haben, erhalten Sie anbei eine Rückerstattung der bezahlten, aber noch nicht gelieferten Ausgaben.“ Beigefügt war ein Verrechnungsscheck über 56,00 Euro. Das ist einige Euro mehr, als das Abonnement ursprünglich gekostet hat.   

Topics: Kultur und Politik | Keine Kommentare »

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