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US-„Rettungsprogramm“ ein gigantischer Bluff

von Jens Peter Paul | 20. September 2008

Das von den Börsen am Freitag gefeierte (und selbst von guten Zeitungen wie der FAZ als vernünftig und alternativlos gelobte) „Rettungsprogramm“ der US-Regierung kann in den noch bekanntzugebenden Details aussehen, wie es will – es wird Heilung nicht bringen, denn die Regierung Bush tut damit nichts anderes als alle Verursacher dieser Krise zuvor: Sie gibt Geld aus, das sie nicht hat. Damit rückt sie dem Dollar-Crash einen großen Schritt näher. Die Verantwortlichen setzen alle Hoffnung darauf, daß die Marktteilnehmer (und damit alle Menschen) den Bluff allein ob seines gigantischen Ausmaßes nicht als solchen erkennen. Was vor einigen Jahren (in Zeiten ansehnlicher Haushaltsüberschüsse unter Clinton) vielleicht noch geklappt hätte, wird sich jetzt aber als tragischer Irrtum erweisen.  

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