Monatsarchiv für September 2008

Mit Meinungsfreiheit wäre das nicht passiert

Dienstag, den 23. September 2008

Jeder kennt sie, jene Kolleginnen und Kollegen, die nicht jede Schnapsidee des Chefs, jede tolle geniale Innovation des Vorstands unterstützen wollen und können, weil sie sie leider für dummes Zeug und nicht zu Ende gedacht, gar für eine hirnrissige Kundenvergraulungsaktion halten. Das aber nicht nur zuhause der verständnisvollen Ehefrau zu sagen, sondern offen in Sitzungen, der Moden folgenden Haus-Linie […]

Hamse vielleicht ’ne Tresoranlage im Keller?

Montag, den 22. September 2008

Hausbesitzer, die bis zu den 80ern einmal eine Bank zu ihren Mietern zählen durften und aus dieser Zeit noch eine solide (und nur um den Preis der Sprengung der gesamten Immobilie entfernbare) Tresor- und Schließfachanlage im Keller haben, frohlocken: Die Zeiten des Zweigstellensterbens dürften vorbei sein. Vielmehr werden Interessenten aus der Kreditwirtschaft schon bald wieder bei ihnen anklopfen. Ohne Filiale, so die überraschende […]

US-„Rettungsprogramm“ ein gigantischer Bluff

Samstag, den 20. September 2008

Das von den Börsen am Freitag gefeierte (und selbst von guten Zeitungen wie der FAZ als vernünftig und alternativlos gelobte) „Rettungsprogramm“ der US-Regierung kann in den noch bekanntzugebenden Details aussehen, wie es will – es wird Heilung nicht bringen, denn die Regierung Bush tut damit nichts anderes als alle Verursacher dieser Krise zuvor: Sie gibt Geld aus, das […]

Dollar-Crash wird die USA völlig verändern

Dienstag, den 16. September 2008

Wenn nicht alles täuscht, dann bricht in diesen Tagen mit weiten Teilen des US-Finanzsystems zugleich ein Lebensstil, ja eine politische Ideologie zusammen: Die Ideologie eines Lebens auf Pump ohne Rücksicht auf Ressourcen, Substanz und Interessen der Gegenstände und Partner, mit denen man es zu tun hat. Die jüngste Erholung des Dollarkurses ist vor diesem Hintergrund unbegründet und […]

SPD: Bitte schalten Sie den Zwiedenkmodus ein

Dienstag, den 16. September 2008

SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann, Peter Strucks rechte Hand, konfrontierte die Journalisten in seiner routinemäßigen Gesprächsrunde heute mit einer ganz speziellen Aufforderung: Die Medien mögen doch bitte die Agenda 2010 nunmehr als „ein Stück Vergangenheit“ betrachten und behandeln, als „Kapitel der jüngsten Zeitgeschichte“, ein erfolgreiches Kapitel zwar, aber eben ein abgeschlossenes. Sicher, so Oppermann auf entsprechende Einwände, […]